Island in Bewegung: Wie Vulkane und ein resilienter Geist eine weltweit erfolgreiche Tourismusdestination formen
GeoComPass SPECIAL | Island ist ein neuer Name auf der Liste der touristischen Top-Destinationen der Welt. Zum Faszinosum einer großartigen Natur tritt in den letzten Jahren immer stärker auch das Motiv der Suche nach erträglichen Sommertemperaturen: Island ist groß im Kommen. Vor welchen Herausforderungen steht der Tourismus auf der Insel im Nordatlantik?
Klimawandel und Habitatveränderungen – Neue Erkenntnisse zum Insektensterben
GeoComPass REGIONAL | Droht im Zuge des Biodiversitätsverlust auch ein großes Insektensterben? Und welche biologischen, aber auch wirtschaftlichen Folgen würde ein solcher Massentod nach sich ziehen? Ein Blick auf aktuellere Studien lässt unerwartete Zusammenhänge erkennen.
Zeugen der Eiszeit in Oberbayern
Unübersehbar finden sich mächtige Zeichen der eiszeitlichen Vergletscherung allenthalben in der oberbayerischen Landschaft, wie etwa der Chiemsee oder der Starnberger See. Die Aufmerksamkeit bei dieser Exkursion gilt jedoch weiteren kleineren Spuren aus der glazialen und postglazialen Zeit: unscheinbaren Hohlformen, die sich mit Wasser füllten und heute die Osterseen bilden, überdimensionierte Findlinge, wie der “Hohe Stein” in Starnberg, oder eine vom Gletscher ausgeräumte Senke, in der jetzt der Eibsee unterhalb der Zugspitze liegt.
Von Kloster und Kleinstadt zu Hämmern und Gewerken: Versteckte Schätze im Mostviertel
So wie der Nachbar Oberösterreich teilt sich auch Niederösterreich in vier alte Viertel: Das südwestlichste davon, das Mostviertel, präsentiert sich mit Donau, Auto- und Eisenbahn als Durchgangsland und ist zweigeteilt, mit einem weiten agrarischen Gunstland im Norden und engen alpinen Tälern im Süden. Beide Teile lohnen aber auch zum Bleiben und Betrachten, etwa das ehrwürdige Stift Seitenstetten, das frühere Zentrum der Eisenverarbeitung Waidhofen an der Ybbs oder die exponierte Wallfahrtskirche Sonntagberg – unter kundiger Leitung durch den Historiker Dr. Reinhardt Harreither.
Der Gäuboden im Spannungsfeld zwischen High Tech und Bodenständigkeit
Flach und gleichförmig wie kaum eine zweite Landschaftseinheit in Bayern: Der Gäuboden stellt ein besonderes agrarisches Gunstgebiet dar, mit reichen Böden, großen Agrarbetrieben und wohlhabenden Dörfern. Doch in den vergangenen Jahrzehnten ist die Region auch zu einem Standort der Hightechindustrie geworden – hochspezialisiert, international eingebunden und mit Belegschaften, die nicht nur lokaler oder regionaler Herkunft sind. Fortsetzung der erfolgreichen Reihe wirtschaftsgeographischer Exkursionen mit Dr. Katharina Eckinger.
Grüße aus dem Wilden Osten. Kulturgeschichte des Bayerischen Waldes auf Ansichtskarten
Ein Schatz, der unverhofft an die Oberfläche kam: Eine umfassende Ansichtskartensammlung mit Motiven aus dem Bayerischen Wald, die dem Haus der Bayerischen Geschichte übereignet wurde, wird zum Ausgangspunkt einer faszinierenden Zeitreise in unsere unmittelbare Vergangenheit, mit Bildern einer Alltagskultur, die so fremd wie bekannt anmuten.
Genussregion Bayerwald – eine kulinarische Reise zu ausgewählten Bauernhöfen
Unsere heimische Landwirtschaft ist unersetzlich. Aus Bodenbewirtschaftung und Tierhaltung entsteht unter fachkundiger Hand alles Leckere auf unseren Tafeln. Auf unserer kulinarischen Rundreise durch den Bayerwald besichtigen wir ausgewählte Betriebe, blicken hinter die Kulissen und lassen uns mit Kostproben verwöhnen. Ein etwas anderer Blick auf Niederbayerns Bäuerinnen und Bauern im Rahmen der etablierten GeoComPass-Zusammenarbeit mit dem Staatsgut Kringell.
Migrants’ Journeys through Libya and the Mediterranean
GeoComPass THEMA | What are migrants’ perspectives and experiences along one of the world’s most dangerous migration routes? Who are the different actors shaping migrants’ journeys? How can we rethink mobility and borders? An anthropological exploration
Bestandsaufnahme der Schmetterlinge des Bayerischen Waldes – Inventar oder Konkursmasse?
GeoComPass REGIONAL | Vom Insektensterben sind auch die Schmetterlinge betroffen. Doch nur eine möglichst exakte Bestandsaufnahme der Arten im Bayerischen Wald erlaubt genauere Aussagen über Veränderungen im Artenspektrum und die aktuelle Gefährdungssituation. Zwei ehrenamtliche Experten berichten über ihren ebenso ambitionierten wie mühsamen Forschungsalltag.