Kritik an der „Postkolonialen Theorie“: Zwischen Bauchgefühl und revanchistischem Kulturkampf?

GeoComPass THEMA | Postkoloniales Denken und Theorien erfreuen sich eines großen Zulaufs wie umgekehrt auch die Kritik daran, die hierin oft gar antisemitische Tendenzen ausmacht, wie von linker wie rechter Seite artikuliert wird. Die extreme Rechte arbeitet sich ohnehin beständig daran ab. Versuch der Rekonstruktion einer bemerkenswerten politischen Dynamik.

GeoComPass THEMA | Postkoloniales Denken und Theorien erfreuen sich eines großen Zulaufs wie umgekehrt auch die Kritik daran, die hierin oft gar antisemitische Tendenzen ausmacht, wie von linker wie rechter Seite artikuliert wird. Die extreme Rechte arbeitet sich ohnehin beständig daran ab. Versuch der Rekonstruktion einer bemerkenswerten politischen Dynamik.

REFERENT/IN

Ouma, Stefan
Prof. Dr.

Start

26. Oktober 2026 - 18:00

Ende

26. Oktober 2026 - 19:30

Address

Hörsaal 9, Innstraße 31, 94032 Passau   View map

Kritik an postkolonialen Theorien – oft verkürzt als „Postkoloniale Theorie“ oder „Postkolonialismus“ eingeführt und vermengt mit de- und antikolonialen Denktraditionen – hat Konjunktur. Öffentlich wahrnehmbar mäandert diese Kritik meist zwischen Bauchgefühl und revanchistischer Identitätspolitik. Selbst wissenschaftlich daherkommende kritische Abhandlungen betreiben oft Cherry-Picking, um das eigene ideologische Projekt zu legitimieren. So sei, so der Vorwurf, die „Postkoloniale Theorie“ von antisemitischen Haltungen durchzogen – eine Kritik, die sowohl von sich als eher „links“ einstufenden Intellektuellen bis hin von rechter Seite formuliert wird. Auch die extreme Rechte hat es auf „die Postkoloniale Theorie“ abgesehen und ihr den bildungspolitischen Kampf angesagt. Der Vortrag zeichnet diese Dynamiken nach und geht auf einige besonders brisante Fälle ein.

Bildnachweis: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/30/Hamburg_bismarck-denkmal_04.jpg

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